• Berit Bogs

Meditieren in der Natur

Das Wetter ist phantastisch und draußen ist man im Moment meist alleine unterwegs. Das ist eine günstige Gelegenheit für eine kleine Meditationseinheit in der Natur.



Hier ein paar Anregungen:


  • einen schönen Platz suchen und sich selbst erlauben zur Ruhe zu kommen

  • beobachten, wohin die Aufmerksamkeit wandert

  • bewusst lauschen - ganz besonders den Vögeln

  • die Stille wahrnehmen - Gibt es überhaupt stille Momente zwischen den Geräuschen?

  • die Sonnenstrahlen und/oder den Wind im Gesicht spüren

  • eine Gehmeditation machen: dabei die Fußsohlen spüren und wenn es sich gut anfühlt, die Aufmerksamkeit wie bei einem Body-Scan allmählich durch den Körper wandern lassen

  • ganz bewusst die Luft atmen

  • nach oben schauen: die Weite des Himmels spüren, die Wolken beobachten

  • das erwachende Leben in der Natur wahrnehmen

  • soviele Details wie möglich in seinem Blickfeld wahrnehmen


Um die Aufmerksamkeit zu vertiefen, kann es manchmal auch hilfreich sein, sich Fragen zu stellen, z.B. "Ist die Luft beim Einatmen wärmer oder kälter als beim Ausatmen?"

"An welcher Körperstelle kann ich den Wind besonders gut spüren?"

"Wo ist die Stille?"

"Fühle ich mich nach meiner Meditation anders als vorher? Worin liegt der Unterschied?"


Und wie immer gilt: Falls man sich zwischendurch in Gedanken verliert,  freut man sich am besten darüber, dass man es überhaupt bemerkt hat und kehrt einfach voller Neugierde zu seiner kleinen Meditation zurück.


Viel Freude dabei!


"Einem Stein, Baum oder Tier Aufmerksamkeit zuzuwenden heißt nicht, an sie zu denken, sondern sie einfach wahrzunehmen und im Bewusstsein zu halten. Dann teilt sich dir etwas von ihrem Wesen mit. Du spürst, wie still sie sind, und dabei entsteht dieselbe Stille auch in dir. Du spürst, wie tief sie im Sein ruhen - wie sie vollkommen eins sind mit dem, was sie sind und wo sie sind. Indem du das wahrnimmst, findest auch du tief in dir selbst einen Ruheplatz." (Eckhart Tolle: Stille spricht)


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