• Berit Bogs

Alles neu

Achtsamkeit in der Natur im Februar


Die Tage werden bereits spürbar länger und die Ahnung nach Frühling liegt in der Luft. Ich weiß nicht, wie dir es geht, aber ich kann es kaum erwarten, wieder das Draußen-Sein zu genießen, Sonne zu tanken und mich an den Wundern der erwachten Natur zu erfreuen. Auch wenn die vorherrschenden Farben im Moment vielleicht noch eher braun oder grau sind, bietet die Natur im Februar doch schon reichlich Gelegenheit für Inspiration und Meditation.



Dieser Winter geizte ja wahrlich mit Sonnenschein. Was für ein Geschenk, nun die zunehmende Kraft der Sonne im Gesicht zu spüren, die Vögel zwitschern zu hören und zu sehen, wie die Köpfe der ersten Frühlingsblumen aus der Erde wachsen!


Das ist der Zauber der Jahreszeiten: Alles sprießt, wenn die Zeit endlich gekommen ist, wächst heran und verwelkt irgendwann. Die Natur lebt ihren Rhythmus. Da wird weder Schönheit zurückgehalten, noch Verfall versteckt, wie wir Menschen es so gerne tun. Alles gehört dazu und hat seine Zeit und Würde. Die Natur lehrt die Unbeständigkeit und Vergänglichkeit des Lebens - die darin liegende Kostbarkeit müssen wir freilich selbst entdecken.


So lautet die Einladung des Februars vielleicht einfach genau hinzuschauen und das Schöne wahrzunehmen. Statt der schmutzigen Fensterscheiben das Himmelsblau dahinter, statt der erstarrten Pflanzenwelt die ersten Schneeglöckchen und Krokusse; mit weitem Herzen dem Vogelgesang zu lauschen, die leichten Energien des Neubeginns zu spüren - und natürlich sich an all dem Neuen zu erfreuen!