• Berit Bogs

Tipps fürs Meditieren

Aktualisiert: Mai 18


Beim Meditieren gibt es eigentlich kein Richtig oder Falsch. Lausche einfach dir selbst. Spiele dabei und genieße die Reise in dein Inneres.

Trotzdem hier ein paar Tipps für die eigene Meditations-Praxis, die den Einstieg erleichtern können:


Das Kultivieren von Freude ist der Schlüssel.

1. Freude

Meditation ist ein Weg zu mehr Freude. Nimm deshalb ganz bewusst alles Angenehme und Schöne wahr und freue dich über jeden noch so kleinen Fortschritt (oder auch einfach nur so). Genieße deine Auszeit!

2. Fokussierung

Eine bewährte Meditationsmethode ist die Fokussierung auf den Atem. Du kannst dich dabei auf die Empfindungen des Atems z.B. an der Nase konzentrieren. Lass den Atem aber ganz normal fließen. Auch das Beobachten von hektischem Atmen kann spannend sein. Fokussiere dich aber am Anfang nicht zu stark – das kann das geistige Wegdriften fördern – sondern halte eine gewisse Hintergrundwahrnehmung aufrecht.


3. Wahrnehmung

Die Fokussierung gelingt leichter, wenn du deinen Wahrnehmungsradius allmählich verkleinerst. Du beginnst z.B. mit der Wahrnehmung von allem, was gerade in der Gegenwart geschieht (Geräusche, Düfte, Stille…), lenkst dann die Wahrnehmung auf deinen Körper, dann auf deine Atemempfindungen im Körper und im letzten Schritt auf die Atemempfindungen an deiner Nase.


4. Affengeist

Falls du bemerkst, dass deine Gedanken wild umherspringen (in der Meditation spricht man hierbei vom ‚Affengeist‘), freue dich erst einmal darüber, dass du es überhaupt bemerkst. Dann erweitere deinen Wahrnehmungsradius wieder auf den gesamten Körper. Das stellt dem ‚Affen‘ einen größeren Käfig zur Verfügung.


5. Übung

Praktiziere lieber regelmäßig kurz, als nur selten lang.


6. Geduld

Übe dich in Geduld und gehe bewusst ohne Erwartungen an deine Praxis. Das Gehirn bzw. das Bewusstsein ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Da kann man nichts erzwingen. Wirklich jeder hat am Anfang und auch später immer mal wieder mit irgendwelchen starken Ablenkungen zu tun.


7. Akzeptanz

Unterdrücke möglichst nicht deine Gedanken und Emotionen. Das funktioniert sowieso nicht auf Dauer. Nimm dir bewusst vor, sie einfach nur neutral zu beobachten und vor allem zu akzeptieren, ohne dich in ihnen zu verfangen – auch wenn das mitunter schwer ist.


8. Selbstliebe

Sei immer liebevoll zu dir selbst - ganz besonders, wenn unangenehme Emotionen aufploppen.


9. Humor

Sieh alles mit Humor. Das, was man in seinem Hirn manchmal zu sehen bekommt, ist nicht immer nett, aber durch und durch menschlich. Da darf man auch mal über sich selbst lachen!


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